DAX wird gestützt

Bouhmidi-Bänder stützen DAX – Zinserhöhung stützt Lira

Der Dax beendete einen mit groben Blick tristen Handelstag mit einem Tagesverlust von 0,9 Prozent auf 13.086 Punkte.

Bei einem näheren Blick allerdings erkennen wir, dass der DAX sein Tief (13034 Punkte) unmittelbar in Höhe des erwarteten unteren Bouhmidi-Bands (13043 Punkte) gebildet hat. Anschließend drehte der deutsche Leitindex gen Norden um dennoch im Minus zu schließen. Er gibt damit etwas mehr als die Gewinne des Vortages wieder ab, behauptet aber sein insgesamt hohes Niveau über der Marke von 13.000 Punkten.

US-Börsen im Plus trotz steigender Arbeitslosenanträge

Trotz schlechter Nachrichten vom US-Arbeitsmarkt konnten die Börsen in New York gestern leicht im Plus schließen. Der breitgefasste S&P 500 schloss den Handel bei 3581,87 Punkten und somit mit +0,39%. Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung sind zum ersten Mal seit fünf Wochen wieder gestiegen. Die wöchentlichen Anträge sind über den Erwartungen gestiegen die Zahl stieg um 31.000 auf 742.000 und bleibt damit auf hohem Niveau. Erwartet waren nur 700.000 Anträge. Das ist ein harter Rückschlag, die Erholung am US-Arbeitsmarkt verläuft schleppend.

Die FED muss es mal wieder richten?

Der Fokus rückt vermehrt auf die US-Notenbank FED. Marktteilnehmer müssen nun auf die Institution hoffen. Die Konjunkturpakete der US-Regierung werden wohl noch auf sich warten lassen. So lange Zeit hat die FED im Zweifelsfall aber nicht. Für sie ist die Entwicklung der Arbeitslosigkeit in der konsumorientierten US-Volkswirtschaft die zentrale Steuerungsgröße derzeit.

Türkische Lira setzt Aufwertungskurs nach Zinserhöhung fort

Die Lira hat von der Anhebung der Leitzinsen durch die türkische Notenbank profitiert und legte um 1,8 % zu. Die TCMB hob den geldpolitischen Schlüsselsatz auf 15 % von bislang 10,25 % an. Sie machte zudem klar, dass sie entschlossen am Straffungskurs festhalten will, um die Inflation in Schach zu halten. Der Dollar notierte bei 7,5516 Lira. Hintergrund der Zinserhöhung ist die hohe Inflation des Landes. Bisher hatte sich Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan massiv gegen Zinsanhebungen gestemmt. Zuletzt jedoch schien Erdogan umgeschwenkt zu sein.

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