Gebäude der Europäischen Zentralbank EZB in Frankfurt

DAX: Warten auf Stütze

Der DAX kämpft weiter um die Überwindung der 13.300er-Marke. Hoffnungen auf Konjunkturpakete und die expansive Geldpolitk der Notenbanken könnten zu einem Ausbruch verhelfen.

Im November waren es vor allem die Fortschritte bei den Corona-Impfstoffen, die die Märkten antrieben. Nun sind es die Hoffnungen auf weitere massive Konjunkturhilfen und geldpolitische Lockerungen, die die Börsen beflügeln. Die etwas enttäuschenden Jodaten aus den USA nährten am Freitag Spekulationen auf weitere expansiv Schritte der FED.

Fokus auf Notenbanken

Denn der zuletzt etwas in Fahrt gekommene amerikanische Jobmotor gerät zunehmend ins Stocken. Im November schufen die Unternehmen außerhalb der Landwirtschaft nur noch 245.000 Jobs. Ökonomen hatten mit 469.000 Stellen gerechnet. Die amerikanische Notenbank (FED) bezieht die Arbeitslosenquote in die geldpolitische Ausrichtung mit ein und könnte nochmals expansiver agieren.

In der neuen Handelswoche werden Marktteilnehmer gespannt darauf schauen, in welchem Umfang die Europäische Zentralbank ihre ultraexpansive Geldpolitik noch erweitert. Bereits auf der Oktober-Sitzung hatte der EZB-Rat angekündigt, seine geldpolitischen Instrumente neu abzustimmen. Eine Zinssenkung wird nicht erwartet, eher eine Ausweitung des Pandemiekaufprogramms (PEPP). Es könnte um weitere 500 Mrd. € aufgestockt und bis Ende 2021 verlängert werden.

Brexit rückt näher

Die Zeit wird knapp eine Einigung ist auch zu Wochenbeginn noch nicht absehbar. Nach dem Telefonat zwischen von der Leyen und Johnson am Samstag ist eher noch mehr Skepsis und Misstrauen entstanden. Das Pfund startet am Sonntagabend mit Verlusten gegenüber US-Dollar und Euro in den Markt.

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