Diagram representing red crashing market volatility of crypto trading on blue display background

Wall Street: „Der April macht, was er will?

An der Börse gilt das nicht unbedingt. Historisch zählt der April zu den stärksten Monaten an der Wall Street. Besonders der Dow Jones konnte im Schnitt mit den höchsten Monatsrenditen glänzen – nur Juli und November schnitten in der Vergangenheit noch besser ab. Doch Vorsicht: Letztes Jahr fiel das saisonale Muster ins Wasser – der Dow verlor im April rund -4 %. Ein Rückschlag, der zeigt, dass auch statistisch bullische Monate nicht immun gegen größere Rücksetzer sind.

DAX im Erholungsmodus:
Der deutsche Leitindex startet mit Rückenwind in den neuen Monat. Der Ausbruch über das Overnight-Hoch sowie das obere Bouhmidi-Band im FDAX sorgt für frische Intraday-Kaufimpulse. Das Band fungiert nun als kurzfristiger Support, was für einen potenziellen Trendtag spricht.

Research-Fundstück: Nikkei & S&P 500
Eine spannende Statistik zeigt: Fällt der Nikkei 225, tendiert auch der S&P 500 in 55 % der Fälle schwächer – bei einem Minus von über 4 % im Nikkei steigt diese Quote sogar auf 85 %. Gestern jedoch stieg der S&P 500 trotz Nikkei-Absturz um +0,55 % – ein seltener Ausreißer gegen das historische Muster.

Euronext – Charttechnischer Vorzeige-Trade:
Die Aktie von Euronext N.V. bleibt ein Traum für Techniker: Der Trendkanal hält, der jüngste Ausbruch wurde bestätigt, und mit einem bullischen RSI bleibt die Börsenbetreiber-Aktie weiter aussichtsreich. In Zeiten hoher Volatilität gehören Unternehmen wie Euronext zu den stillen Profiteuren.